Bürgerinfo



Alarmierungsweg

Sollten sie jemals die Hilfe der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes benötigen, ist die 112 deutschlandweit die Notrufnummer die sie wählen müssen.

 

Ihr Anruf läuft dann in der für uns zuständigen Regional - Leitstelle in Frankfurt (Oder) auf.

 

Die geschulten Mitarbeiter nehmen die von ihnen angegebenen Informationen auf und geben sie in den Leitstellenrechner ein.

 

Für einen reibungslosen Ablauf ist es wichtig in Ruhe alle Informationen anzugeben.

 

Die Leitstelle benötigt von ihnen:

 

1. WER ruft an?

Name, gegebenenfalls Adresse

 

2. WAS ist passiert?

Wohnungsbrand, Verkehrsunfall, Sturmschaden, usw.

 

3. WO ist es passiert?

Ort, Straße, machen sie möglichst genaue Angaben!

Wenn sie ortsfremd sind, dann geben sie markante Objekte in ihrer Nähe an

(Supermarkt, Tankstelle, Geschäfte, usw.)

 

4. WIE VIELE Verletzte?

Geben sie die Anzahl der Verletzten an, dass der Disponent die richtige Anzahl an Rettungsmitteln alarmieren kann

Machen sie möglichst genaue Angaben zu den Verletzten. Gibt es eingeklemmte? Sind Personen vermisst?

Handelt es sich um Erwachsene oder Kinder?

 

5. WARTEN auf Rückfragen!

Legen sie auf keinen Fall einfach auf! Der Disponent beendet das Gespräch!

Falls sie in der Aufregung etwas Wichtiges vergessen haben, erfragt der Mitarbeiter die noch benötigten Fakten.

 

Erst dann beendet ER das Gespräch.

Diese Informationen gibt der Disponent in den PC ein und bekommt je nach Einsatzstichwort einen Vorschlag, welche Einsatzkräfte alarmiert werden sollen.

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Wie werden die Einsatzkräfte alarmiert?

Die Einsatzkräfte der Stadt Bad Freienwalde (Oder) verfügen alle über sogenannte Meldeempfänger (auch Pieper genannt).

Diese tragen sie in der Regel Tag und Nacht bei sich.

Löst die Leitstelle Alarm für unsere Wehr aus, machen sich die Meldeempfänger über einen lauten Warnton und Vibrationsalarm bemerkbar. Jeder Kamerad unterbricht nun seine Tätigkeit (Arbeit, Freizeitaktivität und gegebenenfalls auch in der Nacht den Schlaf) und eilt zum Gerätehaus.

Dort legen alle Einsatzkräfte ihre persönliche Schutzausrüstung an, besetzen die benötigten Fahrzeuge und fahren zum jeweiligen Einsatzort.